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Mit 100 Jahren Filter-Erfahrung zur Achema

Dorsten, am 09.05.2018

Das Trennen und Filtern von Feststoffen und Flüssigkeiten mithilfe von Drahtgeweben ist eine der ältesten Methoden, die die Technik kennt. Für viele Prozesse in der chemischen Industrie sind metallische Filtermedien nach wie vor unentbehrlich. Dabei haben speziell während der letzten 100 Jahre die steigenden Anforderungen bezüglich Abscheidungsraten, Beständigkeit, Wirtschaftlichkeit und Verarbeitbarkeit nicht nur zur Verfügbarkeit  einer immer breiteren Metallgewebepalette geführt, sondern auch die Entwicklung von Metallfaservliesen, feinen geschweißten Konstruktionen und gesinterten Ausführungen begünstigt.

Die Dorstener Drahtwerke sind eines der Unternehmen, die bereits in den 1920er Jahren mit dem Ziehen von Draht begonnen und sich seitdem zu Spezialisten für metallische Filtermedien und hocheffiziente Filterelemente entwickelt haben. Seit 100 Jahren arbeiten die Ingenieure aus Dorsten an technischen Drahtgeweben und deren Filtrationsanwendungen in Polymer-, Wasser- und Ballastwasserfiltern, Luftfiltern, Heißgasfiltern, Sandfiltern für die Ölförderung und vielen anderen.  Auf der Achema 2018 präsentiert das Traditionsunternehmen neben klassischen Filtermaterialien in diversen Ausführungen auch die neueren Entwicklungen, z.B. aus der bekannten „SinterPore“-Produktreihe, sowie Filterelemente für Spezialanwendungen im Bereich der Flüssigkeits- und Gasfiltration.

„Viele unserer Entwicklungen konnten erst in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden realisiert werden. Wir bauen deshalb auch für die Zukunft auf eine starke Beteiligung der Märkte, die mit der Nachfrage auch die Stoßrichtung unserer Entwicklungen vorgeben. Ein aktueller Trend in der Metallgewebefertigung geht in Richtung Hybrid-Konstruktionen mit Glas, Keramik etc. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend halten und noch viele interessante Entwicklungen hervorbringen wird. Wir bleiben bei unserem bewährten Konzept der Entwicklung und kostengünstigen Produktion im eigenen Hause“, betont Rüdiger Tüshaus, Geschäftsführer der Dorstener Drahtwerke. Zusammen mit den US-Amerikanischen Tochterfirmen Porous Metal Filter (PMF) und Dorstener Wire Tech (DWT) hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren die gemachten Erfahrungen direkt in den Prozessen und Anlagen der internationalen Kundschaft umgesetzt. Dabei wurden Gewebekomponenten in Millimetergröße ebenso verbaut wie mehrere Meter lange Filter für die Prozessfiltration – in verschiedenen Feinheiten ab 3 µm und an die Prozesse angepassten Edelstahlvarianten.

Ergänzend hierzu können sich interessierte Besucher der Achema 2018 am Gemeinschaftsstand C54 in Halle 5.0 über die Tochterfirma Assonic informieren, die im Rahmen der Messe die kontinuierlich arbeitenden gesinterten Gewebefilter in Ihrer neuen Fest- Flüssigtrennmaschine RoSL 700 vorstellt. Diese Anlage zeichnet sich im Besonderen durch eine sehr effektive Partikeltrennung in der Vorfiltration ab 20 µm bei größeren Flüssigkeitsmengen aus. Das System punktet beim Betreiber mit ausgesprochen niedrigen Betriebskosten in den Bereichen Wartung und Energieaufnahme. Zusammengefasst erwartet die Anwender aus der chemischen und artverwandten Industrien am Gemeinschaftsstand der Dorstener-Drahtwerke-Gruppe der diesjährigen Achema geballtes Filtrations-Know-how, das auf fast jede Frage aus dem Bereich eine passende Antwort bereithält.

Abb. 1: Die RoSL 700 von Assonic bietet eine sehr effektive Partikeltrennung, speziell in der Vorfiltration und bei größeren Flüssigkeitsmengen. Sie kann am Messestand auf der Achema in Aktion erlebt werden.

Abb. 2: Eine ultraschallangeregte, gesinterte Filterkerze von den Dorstener Drahtwerken sorgt im Inneren der RoSL 700 für einen hohen Durchsatz bei geringen Wartungs- und Energiekosten.